Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.
load images
load images
Geschätzte Patientinnen und Patienten

Wer hätte Januar und Februar dieses Jahres gedacht, dass die Bilder von den kranken Menschen in den chinesischen Spitälern, die von der Regierung im Zusammenhang mit COVID 19 getroffenen Massnahmen und die damit verbundenen Eingriffe ins öffentliche Leben, einmal auch uns treffen würden? Was man für unmöglich gehalten hat, ist Mitte März auch bei uns ‘surreale’ Realität geworden. Auf einmal ist das öffentliche Leben zum Stillstand gekommen. Kein Flanieren mehr in den Strassen, kein Essen und Trinken mehr in Restaurants, kein Haareschneiden, keine Kino- oder Theaterbesuche. Klein- und Mittelbetriebe standen plötzlich umsatzmässig vor dem Nichts. Für einen Moment war nichts mehr wie es war. Existenzängste und Gefühle des Verzichts schienen überhand zu nehmen. Auf den zweiten Blick waren diese Verzichte eigentlich gar keine. Im Gegenteil. Nach dem ersten Schrecken fühlten sich viele erleichtert, dass das Rennen, Reden, Kommunizieren über die verschiedensten Kanäle einmal zum Halten gekommen ist. Verwundert mögen Manche festgestellt haben, dass sie auf einmal Zeit haben. Und Einige mögen sich gar gefragt haben, ob alles an diesem Aktivismus auch wirklich Sinn macht. Verzicht muss nicht unbedingt Verlust bedeuten. Gerade im Verzicht können sich neue Räume von Möglichkeiten eröffnen. Solches erlebt zum Beispiel derjenige, der sich im Intervallfasten übt und dem nachher das Essen plötzlich wieder schmeckt. Paradoxerweise erzeugt die körperliche und räumliche Distanz, die der Virus erzwang und noch erzwingt, auch eine neue Nähe. Vielleicht haben wir unsere alten Freunde, wenn auch nur virtuell, kontaktiert. Möglicherwiese haben wir Bindungen gestärkt, die lose und locker geworden waren. Familien, Nachbarn und Freunde sind uns näher gerückt und wir konnten sogar den einen oder anderen Konflikt lösen, der vor sich hin schwelte. Und vielleicht haben wir Menschen kennengelernt, denen wir sonst nie begegnet wären. Die Klein- und Mittelbetriebe mussten ein neues Krisenmanagement lernen. Viele von uns sind immer noch mit den beträchtlichen wirtschaftlichen Folgen beschäftigt. Aber vielleicht haben wir auch etwas wiederentdeckt, das wir im Grund schon lange gewusst haben, dass nämlich zusammen, im gegenseitigen Unterstützen alles vieles leichter geht. Und vielleicht ist uns auch wieder das grosse Privileg bewusst geworden, in einem Land zu leben, das wohlhabend, mit einem guten Gesundheitssystem ausgestattet und politisch stabil und handlungsfähig ist. Auch das MEDIARE hat herausfordernde Zeiten hinter sich. Per 23.3. mussten wir das Therapiezentrum aufgrund der COVID Verordnung für Gesundheitsberufe schliessen. Die wenigen absoluten Notfallbehandlungen, die unsere autorisierten Gesundheitsfachleute noch durchführen durften, änderten nichts am vollständigen Umsatzeinbruch als Folge der Betriebsschliessung. Natürlich haben wir Erwerbsersatzentschädigungen und Kurzarbeit eingereicht und sind zuversichtlich, die entsprechenden Entschädigungen auch zu erhalten. Diese Zeiten waren aber nicht einfach für das ganze Team.
Nun dürfen wir unser Therapiezentrum am 27. April wieder öffnen! Wir freuen uns sehr, Sie dann wieder im gewohnten Rahmen, natürlich mit den vom Bundesrat geforderten Schutzkonzepten, begrüssen zu können. 

Wir stellen uns vor

Mein Name ist Belinda Jermann-Erni. Ich bin diplomierte Naturheilpraktikerin und arbeite seit neun Jahren selbständig in einer Naturarztpraxis in Liestal. Mein Studium zur Dipl. Naturheilpraktikerin im Schwerpunktfach Traditionelle chinesische Medizin insbesondere Akupunktur und traditionelle europäische Naturheilkunde inkl. Phytotherapie habe ich in Basel absolviert. Spannende Weiterbildungen habe ich in China, Australien, Deutschland und in der Schweiz genossen. Zudem habe ich mehrere Jahre an der Bio-Medica in Basel TCM, Phytotherapie und Kinderheilkunde unterrichtet.  Mit meinem Mann und meinen zwei Kindern sind wir in der Zwischenzeit nach Therwil gezogen. Die Mediare Naturärztegemeinschaft in Oberwil ist eine einmalige Möglichkeit, in einem interdisziplinären Team an der Schnittstelle zwischen Naturmedizin und Schulmedizin zu arbeiten. Als Akupunkturtherapeutin ist es mir wichtig, den Körper, Geist und die Seele meiner Patientinnen und Patienten in Einklang zu bringen. Die Faszination für den Mensch, die Medizin und die Naturmedizin hat bei meiner Erstausbildung als Drogistin begonnen und mich zu meinem jetzigen Beruf geführt. Ich freue mich auf Sie!

weitere Informationen

Achtsamkeit und Polarity

Eine gute Selbstwahrnehmung und ein achtsamer Umgang mit sich selber sind zentrale Faktoren um Gesundheit zu erhalten oder wieder herzustellen.Das ganzheitliche Konzept von Polarity fördert  die Selbstwahrnehmung auf verschiedenen Ebenen: 
  • Mit Berührungs-, Bewegungs-, Atem- und Energiearbeit wird das Körperbewusstsein geschärft.
  • Eine individuell angepasste Ernährung fördert das Bewusstsein der Zusammenhänge zwischen Nahrungsaufnahme und körperlichen wie auch geistigen Befindlichkeiten.
  • Das begleitende Gespräch unterstützt die Selbstreflexion und die Selbstwahrnehmung.
Eine der wichtigsten Eigenschaften die in der Ausbildung zum Polaritytherapeuten trainiert wird ist die achtsame Präsenz. Sie ist die erste der fünf Säulen auf der Polarity aufbaut. 

...weiterlesen


Pferdeosteopathie



Nach beinahe 13 Jahren in der humanen Osteopathie, kam ich, Andrea Romana Raisigl,  durch einen Reitunfall und über die daraus folgende Bodenarbeit mit dem Pferd, zur Ausbildung als Osteopathin für Pferde und Equiden. Eine neue Welt der Biomechanik, Blickschulung, Respekt für Handwerkskunst der Hufpflege und des Sattlers, so wie Training, tun sich auf. Die Anfänge der Pferdeosteopathie wurden zu Beginn der 70er Jahre, von dem aus Frankreich stammenden Tierarzt Dr. Dominique Ginieux, entwickelt. Er übertrug die Prinzipien der Osteopathie auf das Pferd. Pascal Evrard, belgischer Humanosteopath, erlernte die Methode in Frankreich und brachte sie nach Deutschland. 

...weiterlesen

Gesundheitstipp zur Stärkung des Immunsystems 

Ausgewogene Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung mit der Extra-Portion an Vitalstoffen spielt in puncto Abwehrstärkung eine zentrale Rolle. Vor allem antioxidativ wirksame Vitamine wie Vitamin A, C und E liefern volle Power für die Abwehr. Integrieren Sie daher regelmässig viel Obst und Gemüse in Ihren Speiseplan. Extra-Tipp: Vitamin C steckt nicht nur in Zitrusfrüchten, Sanddorn oder Hagebutten − auch Kartoffeln, Paprika oder Rosenkohl können sich in Sachen Vitamin-C-Gehalt durchaus sehen lassen.

Bewegung

Wer sich immer nur auf die faule Haut legt und seine Freizeit lieber auf dem Sofa verbringt, muss sich über häufige grippale Infekte nicht wundern. Der Grund: regelmässige Bewegung bringt unsere Abwehr auf Touren. Das bedeutet im Klartext: Bauen Sie kleinere Bewegungseinheiten in Ihren Alltag ein (z. B. Radfahren, Spazierengehen, Treppe steigen) und versuchen Sie, an zwei bis drei Tagen pro Woche Sport zu treiben. Ideal sind Ausdauersportarten wie Joggen, Walken, Wandern oder Radfahren.

Schlaf

Im Schlaf tankt unser Immunsystem neue Energie. Ein tägliches Schlafpensum von 6 bis 8 Stunden ist daher wichtig, wenn Sie aktiv etwas für ihre Abwehr tun möchten. Hier einige Anregungen für guten Schlaf: Verzichten Sie im Schlafzimmer bewusst auf PC, Fernseher oder Smartphone – solche Störfaktoren sind in der Ruhezone tabu. Lüften Sie Ihr Schlafzimmer regelmässig und achten Sie auf eine optimale Raumtemperatur von etwa 18 Grad Celsius. Sorgen Sie zudem für eine gute Abdunkelung z. B. mit Jalousien. Beruhigen Sie Ihren Geist vor dem Einschlafen z.B. mit Tiefenentspannung mit progressiver Muskelentspannung nach Jacobson, Autogenes Training oder Meditation. Auf Youtube finden Sie dazu genügend Anregungen.


Aktuelle Kurse

Stressbewältigung durch Achtsamkeit (Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR)),
ein 8-Wochenkursprogramm nach Jon Kabat-Zinn

ab 9. September 2020

Kursleitung: Frau Daniela Werner, lic. phil., eidg. anerk. Psychotherapeutin FSP, zert. MBSR/ MBCT-Lehrerin

weitere Informationen


Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.

MEDIARE Naturärztegemeinschaft
Talstrasse 39
CH-4104 Oberwil
061 401 41 41
info@mediare-ng.com